Haferdrink selbstgemacht

Ökologisch, laktosefrei und rein pflanzlich ist der selbstgemachte Haferdrink, der nur einige Minuten deiner kostbaren Zeit in Anspruch nimmt. Darüber hinaus ist sie um Welten gesünder als eine Tiermilch, aber meine Schilderung dazu erkläre ich dir weiter unten.



Warum eigentlich Haferdrink und nicht Hafermilch?

Laut Gesetz sind andere Bezeichnungen als Milch zu verwenden, wenn Kuhmilch durch Getränke aus Soja, Hafer oder auch Reis ersetzt wird. Der Begriff „Milch“ ist rechtlich geschützt. Nach einer europäischen Verordnung ist damit „das Gemelk einer oder mehrerer Kühe“ gemeint. Stammt eine Milch von anderen Tierarten, etwa vom Schaf oder von der Ziege, muss das entsprechend angegeben werden. Sie heißt dann also Schaf- oder eben Ziegenmilch.


Da der selbstgemachte Haferdrink nur wenige Tage haltbar ist empfehle ich dir immer nur so viel zu machen wie du auch tatsächlich in dieser Zeit aufbrauchen kannst.


Ich nutze den Haferdrink nur für meinen morgendlichen Porridge. Aber auch für Müslis, als Milchersatz im Kaffee oder Shakes mit frischen Früchten könnte ich mir den Drink sehr gut vorstellen.

Einfach ausprobieren :)

 

Für ca. 0,5 Liter brauchst du folgende Zutaten

  • 0,5 Liter kaltes Wasser

  • 25g - 50g Haferflocken

  • Prise Salz

  • 2-3 Eiswürfel

  • optional Datteln für die Süße

Wenn du gröbere Haferflocken verwendest kannst du diese mit Salz und Datteln ca. 10 Minuten im Wasser einweichen bevor du sie 2-3 Minuten auf höchster Stufe in einem Standmixer / Hochleistungsmixer mixt. Achte darauf, dass durch das Mixen der Drink nicht zu warm wird und schalte ab und an den Mixer aus um Eiswürfel reinzugeben. Wenn der Drink zu warm wird entsteht Schleim, den wir nicht möchten. Danach durch einen Nussmilchbeutel filtern, in eine Flasche füllen und in den Kühlschrank stellen.


NO-FOOD-WASTE Tipp:

Google mal was du mit dem Trester alles machen kannst, z.B. Haferkekse.

 

(Kuh)Milch stand nicht immer auf unserem Speiseplan. Erst vor 5000 Jahren begann man in Europa im kleinen Stil die Milch seiner Tiere zu nutzen. Meist wurde diese als Fettlieferant in Form von Butter oder Käse genossen. Getrunken wurde diese sehr selten. Man beachte auch, dass die Kühe noch gesund, artgerecht gefüttert und gehalten wurden.


Heutzutage ist Milch ein Millionengeschäft.

Gezielt wurden durch neue Hygieneauflagen kleine bäuerliche Betriebe geschlossen und die großen Betriebe mit Massen an Tieren gefördert. Schon zwischen 1950 und 1970 wurden 75% der Kleinbetriebe geschlossen.


Dann musste man noch den Menschen den Floh ins Ohr setzen, dass Milch durch die Pasteurisierung keimfrei und doch sehr gesund sei und nahm für die Werbekampagnen sehr viel Geld in die Hand.


Somit ergibt sich, dass Milch heute aus aus eingesperrten und artfremd ernährten Tieren industriell verarbeitet, haltbar gemacht und sehr billig an jeder Ecke verkauft wird. Die Menschen trinken Milch im Überfluss ohne sich Gedanken über die gesundheitlichen Auswirkungen zu machen.


z.B.:

  • Akne

  • Diabetes

  • Multiple Sklerose

  • Krebs

  • Autismus, ADHS und ADS

  • Athritis

  • Arteriosklerose

  • Allergien, Intoleranzen

Man sollte auch bedenken, dass ein Glas Milch mit sehr viel Tierleid verbunden ist.

Künstlich besamt um ca. 10 Monate später das Kalb der Mutter zu entreissen.


Friendly Reminder:

Wir wurden als Säugling abgestillt und haben keine Verwendung mehr für Muttermilch und noch weniger von einer artfremden Mutter.


Mein Filmtipp dazu: Das System Milch