Dreamteam Hummus & Naan

Zwei orientalische Spezialitäten, die harmonischer nicht sein könnten - ein wahres Dreamteam eben :)


Das Wort Naan stammt ursprünglich aus dem Persischen und bedeutet "Brot".

Naan gibt es in den verschiedensten Varianten: gefüllt, belegt, bestrichen, dünner, dicker, etc ...


Das Wort Hummus stammt aus dem Arabischen: hummus und bedeutet „Kichererbse“.

Eigentlich logisch, da Kichererbsen einen festen Bestandteil von Hummus darstellen.

Auch hier gibt es vielzählige Zubereitungsarten: mit Rote Rüben, Koriander, Curry, Spinat oder süße Alternativen mit Kakao.



Die Rezepte, die ich gerne mit euch teile sind Basisversionen von Beiden.

Deswegen sind sie nicht schlechter, aber ausbaufähig und laden euch zum kreativen Kochen ein :)

Aber auch ohne schnick schnack schmecken diese Leckereien unglaublich gut und laden zu einer kulinarischen Reise á la 1000 und eine Nacht ins Morgenland ein.


 

Naan

Wir ihr unschwer sehen könnt ist mein Naan etwas dicker, da ich es innen fluffig und außen knusprig mag. Die Originalvariante ist jedoch dünner und nur am Rand etwas dicker. Könnt ihr HIER (klick) nachgooglen. Und ich vewende anstatt Dinkelmehl DinkelVOLLKORNmehl. Es hat ein bisschen mehr Biss, aber man muss bedenken, dass man bei der Zubereitung etwas mehr Wasser (nicht allzu viel!) hinzufügt - am Besten langsam rantasten.


Warum Dinkelmehl?

Dinkelmehl ist eine der ältesten Urformen von Getreide. Es enthält mehr und höherwertiges Eiweiß, mehr Vitamine und Mineralstoffe als Weizenmehl und gilt als allgemein sehr verträglich und gesünder als Weizen. Als Ersatz für Weizenmehl ist besonders helles Dinkelmehl der Type 630 geeignet.


Zutaten für 6 Fladen

  • 300g Dinkelmehl Type 630

  • 3,5g Trockenhefe

  • 1 TL Agavendicksaft oder Rohrohrzucker

  • 50g Sojajoghurt

  • 1/2 TL Meersalz

  • 1 EL Olivenöl

  • 100ml lauwarmes Wasser

Zubereitung

Alle Zutaten zusammen mit 100 ml lauwarmen Wasser vermengen und mit der Küchenmaschine 10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Teig anschließend in 6 gleich große Stücke teilen und zu 0,5 cm dicken Fladen ausrollen.

In eine heiße beschichtete Pfanne geben und bei hoher Hitze etwa 2 Minuten pro Seite backen.

! Bitte immer im Auge behalten :)

Bei Bedarf mit etwas Öl (oder auch Knoblauchöl) bestreichen und im Ofen warmhalten.


 

Hummus

Während der Teig für das Naan an einem warmen Ort ein kleines Päuschen macht gehts gleich weiter mit dem Hummus um die Wartezeit auch sinnvoll zu nutzen. Die Zubereitung ist ein bisschen anders aufgebaut als man es vielleicht von herkömmlichen Hummus-Rezepten kennt, denn die Kichererbsen kommen erst ganz zum Schluss in den Mixer.

Sollte man in der Euphorie (wie ich immer) das Kichererbsenwasser gänzlich wegschütten, einfach 50ml mehr Wasser nehmen. Ich habe es euch deswegen als festen Bestandteil der Zutatenliste ergänzt.

Auch die Qualität von Tahini soll entscheidend für guten Hummus sein. Gutes Tahini ist nicht bitter und fest sondern süßlich und cremig und besteht aus 100% Sesam. Hummus schmeckt auch wunderbar als Dip für Gemüsesticks.


NO-FOOD-WASTE Tipp:

Schaut im Netz mal was man mit Kichererbsenwasser alles machen kann :)

z.B. Aquafaba - veganer Eischnee


Zutaten

  • 1 Glas Kichererbsen (Abtropfgewicht ca. 250-260g)

  • 50ml vom Kichererbsenwasser auffangen

  • 100ml eiskaltes (!) Wasser

  • 1-2 Knoblauchzehen

  • Saft von 1 Zitrone

  • 1/2 TL Salz

  • 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen

  • 120g Tahini (aus 100% Sesam)

  • 1-2 EL Olivenöl

Zubereitung


Die Kichererbsen durch ein Sieb abgießen. Dabei 50 ml Kichererbsenwasser auffangen.

Den Saft von einer Zitrone, die Knoblauchzehe und 1/2 TL Salz in den Mixer geben und glatt mixen.

Im zweiten Schritt die 120 g Tahini in den Mixer geben und ordentlich durchmixen.

Langsam das kalte Wasser und das Kichererbsenwasser ins laufende Messer zugießen. Es sollte eine helle, fluffige Masse entstehen.

Im letzten Schritt die Kichererbsen, 1-2 EL Olivenöl und 1/2 TL Kreuzkümmel zugeben und mixen bis eine cremige, zarte Masse entsteht. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Sollte der Hummus zu dick geraten sein, noch etwas kaltes Wasser untermixen.

Zum servieren den Hummus nach belieben mit Olivenöl beträufeln und mit Toppings (Kichererbsen, Sesam, Kräuter) dekorieren.