Hagebuttensalbe

Die Hagebuttensalbe nach Gabriela Nedoma wirkt wundheilend, antiinflamatorisch, antioxidativ und hautregenerierend bei Narben, Wunden, Exzemen, Hautentzündungen, Akne, Hautirritationen, Lichtschäden, Alterungsprozessen, entzündeten Gelenken, Rheuma, Arthrose.


Zutaten

150g Sesamöl

25g Bio-Hagebuttenpulver

15g Bienenwachs

25ml Alkohol (40%)

25ml Wasser


Zubereitung

Alles Zutaten in einen Topf zum Kochen bringen und 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Hitze reduzieren und über Nacht zugedeckt stehen lassen. Am nächsten Tag nochmals für ein paar Minuten köcheln lassen und durch ein Feinsieb in ein kleines sauberes Schraubglas füllen.



Anwendung

Die Salbe auf die betroffene Stelle dünn auftragen und einmassieren.

Zur Verbesserung der Hautbeschaffenheit kann diese als tägliche Gesichts- und Handpflege benutzt werden. Für die Anwendung einen Spatel verwenden.


Haltbarkeit

Die Salbe hat eine Haltbarkeit von ca. einem Jahr.


Hagebutten sind ein echter Tausendsassa und wahrlich ein heimisches Superfood:

  • sie enthalten 20x mehr Vitamin C als Zitronen

  • unterstützen die Verdauung

  • stärken Haut- und Sehkraft

  • enthalten viele Ballaststoffe

  • können Blasenprobleme lindern

  • schützen die Gefäße

Täglich kannst du 1-2 TL Hagebuttenpulver in deinen Smoothie oder Saft rühen.

Damit die Inhaltsstoffe des Hagebuttenpulvers nicht erstört werden, sollte es nicht erwärmt oder in heiße Getränke gegeben werden.


Aber was sind Hagebutten eigentlich genau und wie verwendet man diese?

Jede Rose, egal ob Strauch-, Kletter-, Edel-, Bodendecker-, Hecken- oder Wildrose, lässt aus ihren befruchteten Blüten Hagebutten entstehen. Die Hagebutte stellt eine so genannte Sammelfrucht dar. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen und gelblich gefärbten Nüsschen oder auch Samenkerne genannt, die sich unter der Schale und inmitten des Fruchtmarks befinden. Sie sind mit zahlreichen widerhakenartigen Borsten versehen und lösen bei Hautkontakt Juckreiz aus. Einige kennen diese Effekt eventuell aus der Kindheit und benutzten es als Juckpulver um Schulkollegen zu verärgern oder man wurde selbst damit attakiert. :) In der Regel werden bei den meisten Rezepten nur die Fruchtschalen verwendet. Das bedeutet, dass die Hagebutten entkernt werden sollten. Dann die Fruchtschalen waschen. Bei manchen Verarbeitungsmethoden (Marmelade, Mus) kann man aber ganze Früchte nehmen und die Härchen werden dann beim Passieren durch ein sehr feines Sieb zurückgehalten. Hinzu kommt, dass die kratzigen Härchen durch Erhitzen etwas „entschärft“ werden. Bei Rezepten, in denen die ganzen Früchte verarbeitet werden, macht es Sinn, die Hagebutten zuvor einen Tag in die Gefriertruhe zu legen. Dadurch platzen die Zellen auf und die Aromen können leichter und schneller freigesetzt werden.


Was kann man aus Hagebutten alles herstellen?

  • Mus

  • Marmelade

  • Saft

  • Tee

  • Pulver

  • Likör

  • Chutney

  • Beimischungen zu Kuchen und Gebäck

 

Ökologisch und nachhaltig:

Hagebutten selbst sammeln, verarbeiten oder trocknen

Eine wertvolle und schöne Zusammenfassung diesbezüglich findet ihr auf den Blog von Justine: https://justinekeptcalmandwentvegan.com/2019/10/hagebutten-ernten-trocknen/