Pad Thai, vegan

Das klassische Pad Thai ist das Nationalgericht Thailands, das hauptsächlich aus Reisbandnudeln besteht. Hinzu kommen verquirlte Eier, Fischsauce, Tamarindenpaste, Knoblauch, Chili, Mungobohnensprossen, kleine Krabben, Tofu, Fisch oder Meeresfrüchte.


Die meiner Meinung nach leckerste, einfachste und gesündeste Variante findet ihr bei Lazy Cat Kitchen.

Weiter unten im Zutaten-Check erfährst du auch warum dein Körper und deine Gesundheit davon profitiert. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ein Großteil der Zutaten regional erhältlich ist.

Mit diesem Soulfood holt man sich mit gutem Gewissen Urlaub und Sonne in die eigene Küche, denn kulinarische Reisen kann uns niemand nehmen :)


 

Zutaten für 2 Personen

  • 200g Reisbandnudeln

  • 2 Frühlingszwiebel, klein geschnitten

2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt

  • eine kleine rote Chili fein gschnitten oder Chilipulver

  • 2 Karotten, mit Sparschäler in Streifen geschnitten

  • eine große Handvoll Fisolen, diagonal geschnitten

  • 1/2 kleinen Brokkoli, in Röschen teilen

  • 1 roter Paprika, in feine Streifen geschnitten

  • ungesalzene Erdnüsse, geröstet und zerkleinert

  • 1 Limette oder Zitrone, in Spalten

  • Mungobohnensprossen

  • frischer Koriander, zum Garnieren (optional)

Zutaten Sauce

  • 5 EL Tamarindensauce

  • 1 EL Tamari/Sojasauce

  • 2 EL vegane Fischsauce oder alternativ mehr Tamari/Sojasauce

  • 2-3 EL Ahornsirup ode alternativ Agavendicksaft

Zubereitung


1) Bereite die Reisnudeln gemäß den Anweisungen auf der Packung zu, aber koche sie nicht vollständig, da sie danach noch ein oder zwei Minuten im Wok kochen müssen. Beim Abseihen lasse ich immer noch kaltes Wasser über die Nudeln fließen und den Garprozess endgültig zu unterbrechen.


2) Mische alle Zutaten für die Sauce in einer kleinen Schüssel.

3) Erhitze einen Wok oder eine große Bratpfanne. Gib 1 EL Öl hinein und erhitze es bis es fast raucht. Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Chili hinzufügen.

4) Unter ständigem Rühren braten, bis die Frühlingszwiebeln weich werden und der Knoblauch duftet. Danach auf ein Teller geben und dabei soviel Öl wie möglich im Wok lassen.


5) Erwärme einen weiteren EL Öl im selben Wok.

Dann gibst du das bereits vorbereitete Gemüse der Reihe nach hinzu.

Zwischen den Zugaben immer 1-2 Minuten warten: Brokkoli, Fisolen, rote Parika, Karottenstreifen

und laufen umrühren.


6) Wenn auch die Karottenstreifen 1-2 Minuten gebraten wurden, gib das gesamte Gemüse auf einen großen Teller zu den Frühlingszwiebeln und Knoblauch.


7) Gieße die Sauce in den Wok. Danach die Nudeln dazugeben und umrühren, damit sich die Nudeln "entklumpen".


8) Gib nun die Frühlingszwiebeln, Chili, Knoblauch und das gebratene Gemüse wieder in den Wok. Mische alles gut durch und lasse es unter ständigem Rühren ein oder zwei Minuten lang warm werden.

9) Auf zwei Teller verteilen, mit Sprossen und zerkleinerten Erdnüssen bestreuen. Mit Limetten- oder Zitronenspalten an der Seite servieren.

 

Zutaten-Check:


Brokkoli

Der Brokkoli zählt zu den gesündesten Gemüsesorten. Er enthält eine Vielzahl hochkarätiger Wirkstoffe, die vor Krebs, aber auch vor anderen Erkrankungen schützen können. Brokkoli ist zudem eine hervorragende Quelle für die Vitamine C und K, er besteht zu 89,6 Prozent aus Wasser und enthält sehr wenig Fett. Auch im Hinblick auf die Mineralstoffe ist der Brokkoli deutlich besser ausgestattet als viele andere Gemüse. So liefert er beispielsweise bedeutende Mengen an Calcium, Eisen und Kupfer.


Fisolen

Fisolen enthalten Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium sowie das Spurenelement Mangan. Dem entwässernden Kalium ist die leicht harntreibende Wirkung zu verdanken. Die sekundären Pflanzenstoffe der Bohne sollen gegen Entzündungen und Bakterien helfen.

Ihre Antioxidantien schützen die Körperzellen, sie liefern Kalium und Magnesium für ein starkes Herz: Fisolen sind in gesundheitlicher Hinsicht Multitalente.


Paprika

Paprika versorgen uns mit antioxidativ wirksamen Stoffen wie Vitamin C und Betacarotin. Dadurch stärken sie das Immunsystem, verlangsamen Alterungsprozesse und beugen Krankheiten vor. Desweieren senken sie den Blutdruck und fördern die Fettverbrennung.


Karotten

Karotten zählen zu den Spitzenreitern der Carotinoidlieferanten und das macht sie extrem gesund – insbesondere für die Augen, die Haut und das Herz. Gleichzeitig schützen sie vor Diabetes, Arteriosklerose und Krebs. Weiters sind die vielfach enthaltenen Beta-Carotine die wichtigste Vorstufe von Vitamin A.


Reisbandnudeln

In der Regel sind Reisnudeln glutenfrei - beim Kauf lohnt sich also ein prüfender Blick auf die Verpackung. Gluten können nämlich Gehirnnebel auslösen, das das sensible Gleichgewicht von Hormonen und anderen Botenstoffen immens stören und die Darmschleimhaut beschädigen.


Erdnüsse

Die kleinen Kraftpakete sind eine prima Eiweissquelle und versorgen mit wertvollen Vitalstoffen wie z.B. Vitamin-B-Komplex, Vitamin E und Magnesium.

Isst man die rötliche feine Haut mit erhält man noch eine Extraportion Antioxidantien in Form von OPC.

Sie sind außerdem ausgezeichnet Cholesterinsenker und haben positiven Einfluss auf die Blutfettwerte.


Sprossen

Sprossen enthalten bioverfügbare Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Antioxidantien und eine reiche Vielfalt an sekundären Pflanzenstoffen. Sie sind außerdem reichhaltig an den Vitaminen A, E und C sowie dem Vitamin-B-Komplex. Sprossen sind voller lebendiger Enzyme, die unsere Verdauung unterstützen, den Stoffwechsel aktivieren und auch Reparaturmaßnahmen auf zellulärer Ebene fördern.


Knoblauch

Die Schwefelverbindung Allicin schützt vor freien Radikalen und weist eine keimtötende Eigenschaft auf und fördert nebenbei noch eine gesunde Darmflora, was wiederum unser Immunsystem unterstützt.


Frühlingszwiebel

Frühlingszwiebeln sind kalorienarm und enthalten die gleichen gesunden Inhaltsstoffe wie große Zwiebeln, vor allem Vitamin B, C und E, Kalium und Kalzium, Eisen und Beta-Carotin


Kokosöl

Kokosöl gehört zu den mittelkettigen Fettsäuren und kann den Stoffwechsel und die Fettverbrennung ankurbeln, was sich wiederum positiv auf das Abnehmen auswirkt. Es wird nicht in Fettzellen gespeichert, sondern direkt zur Leber transportiert.