DIY: Zahnpasta ohne Fluoride

Markenzahnpasta enthält sehr oft fragwürdige Inhaltsstoffe, allen voran Fluoride. Es gibt am Markt jedoch bereits sehr gute Alternativen, die ich auch noch parallel zur selbstgemachten Zahnpasta nutze. z.B. Zahnpasta oder Zahnpulver mit Xylit oder Zeolith. Weiter unten findest du was genau Fluoride sind und welche Auswirkungen sie in unserem Körper verursachen bzw. welche Ernährung und ganzheitliche Maßnahmen dich auf deinem Weg zu gesunden Zähnen unterstützen können.


Wenn du auch gerne mal was Neues ausprobieren möchtest findest du anschließend das Rezept dazu.

Man muss jedoch dazu sagen, dass man hier Eigenverantwortung übernehmen sollte, da nicht alle Zähne gleich aufgebaut sind und bei einigen das Natron zur Minderung des Zahnschmelzes beitragen könnte.


Folgende Utensilien brauchst du dafür:

  • gereinigtes Schraubglas

  • kleiner Topf zum Schmelzen des Kokosöls

  • 3 EL kaltgepresstes Bio-Kokosöl

  • 3 EL Natron (Hydrogenkarbonat)

  • 1 TL Schlämmkreide (Calciumcarbonat)

  • 25 Tropfen Bio-Pfefferminzöl

  • 1/4 TL Xylit

Das Kokosöl in einem Topf erwärmen, vom Herd nehmen und bis auf das Pfefferminzöl alle Zutaten dazugeben und gut durchrühren. Es sollten sich keine Klümpchen bilden. Zum Schluss das ätherische Öl hinzugeben und nochmals gut durchrühren. Anschließend in das gereinige Schraubglas füllen und abkühlen lassen. Ich habe die Zahnpasta nach dem Erkalten nochmals durchgerührt.


Es wird empfohlen die Zahnbürste nicht direkt in die Creme zu tunken, sondern mit einem kleinen Spatel oder Löffel auf die Zahnpasta zu geben, da ansonsten Bakterien von der Bürste in das Schraubglas gelangen können.


Mein Fazit:

Im Mund wird das Kokosöl sofort wässrig und schäumt nicht. Sie macht jedoch was eine Zahnpasta machen soll - sie reinigt die Zähne und hinterlässt dank des Pfefferminzöls einen frischen Atem.

 

Was sind eigentlich Fluoride?

Bei Fluoriden handelt es sich um Kumulationsgifte, was bedeutet, dass sie vom Organismus nicht ausgeschieden werden. Sondern reichern sich im Körper sukszessive an bis die individuelle Toleranzgrenze überschritten wurde und es zu gesundheitlichen Beschwerden kommt.


Fluoride kommen in winzigen Mengen in der Natur vor und sind genau in diesen sehr kleinen Mengen sehr nützlich für uns. Die synthetisch hergestellten Fluoride, die wir in Form von fluoridiertem Wasser, Tabletten, fluoridiertem Salz oder in Zahnpasten zur Kariesprophylaxe zu uns nehmen ist definitiv zu viel.

Es kann eine Fluorose entstehen, die negative Auswirkungen auf die Zahn- bzw. Knochengesundheit hat.


Nun...wie das? Es wird doch immer Fluor für die Zahngesundheit beworben?

Sehr viel synthetisches Fluor (Fluoridüberdosierung = Fluorose) lässt die Zähne sehr hart, spröde und brüchig werden. Im Erwachsenenalter kann es sein, dass Füllungen sehr schwer zu verankern sind und meistens das Ziehen eines Zahnes mit gesunder Wurzel unvermeidlich wird. Eine Knochenfluorose führt darüber hinaus oft zu Arthritis, einer schmerzhaften Entzündung der Gelenke.


Große Vorsicht ist bei Babys unter 6 Monaten geboten, da sie noch nicht über ein vollausgebildete Bluthirnschranke verfügen und das Fluorid dann nicht nur in den Zähnen bleiben sondern sich auch im Gehirn und weitergehend in anderen Organen ablagert.


Was sind die möglichen Auswirkungen von Fluoriden?

  • sie beeinflussen das Gehirn und die Psyche

  • sie zerstören Enzyme

  • sie fördern den Calciummangel

  • sie schwächen die Schilddrüse

  • sie beeinträchtigen die Nieren


Wie kann ich nun Fluoride vermeiden?

In Ländern mit Trinkwasserfluoridierung kommt man um ein leistungsfähiges Trinkwasserfiltersystem nicht herum. Auch das im Garten benutzte Wasser sollte gereinigt werden, da auch Gemüse mit fluoridiertem Wasser fluoridbelastet ist!

Mittlerweile gibt es auch gute Zahncremes oder Pulver, die frei von Fluoriden sind. Jedoch sind diese eher im Bioladen als im herkömmlichen Supermarkt zu finden.

Mineralwasser sollte möglichst weit unter dem Grenzwert von 0,7 Milligramm Fluorid pro Liter liegen und beim Speisesalz ist die unfluoridierte Variante zu bevorzugen.

 

Ernährung und ganzheitliche Maßnahmen für gesunde Zähne

Als Richtlinie gilt auch bei kranken Zähnen oder Zahnfleischproblemen: gesunde, vitalstoffreiche Ernährung aus frischen Zutaten. Als besonders wichtig hat sich die Versorgung mit Vitamin A bzw. Carotinoiden herausgestellt. Da Vitamin A sich vorrangig in tierischen Produkten (Innereien) finden lassen kann man auch wunderbar Carotinoide über das grüne, rot-, gelb- und orangefarbene Gemüse bzw. Früchte aufnehmen.

Wer genetisch bedingt über eine schlechte Zahnsubstanz oder einen Zahnschmelzdefekt verfügt oder wer als Folge von Antibiotikabehandlungen in der Kindheit bereits Zahnschäden erlitten hat wird sich bei einem hohen Zuckerkonsum irgendwann mal über einen Zahnersatz Gedanken machen müssen. Genetische Veranlagung hin oder her - eine zuckerfreie Ernährung kann immer zu einem plötzlichen Kariesstopp führen.

  • verwende weiche Zahnbürsten und putze deine Zähne nie nach dem Verzehr eines sauren Lebensmittel (z.B. Zitrone)

  • erneuere regelmäßig deine Zahnbürste und desinfisziere sie am Besten nach jedem Gebrauch mit Grapefruitkernextrakt

  • benutze eine fluoridfreie Zahncreme um eine weitere Anreicherung des Fluorids im Körper zu unterbinden

  • benutze Zahnseide oder Interdentalbürstchen

  • reinige deine Zunge mit einem Zungenschaber, da auch in den Belägen schädliche Bakterien leben können

  • führe täglich eine Mundspülung mit Xylit durch